Download Allein im Ozean: Wie ich mit dem Ruderboot den by Sarah Outen PDF

By Sarah Outen

Angetrieben von der Trauer über den plötzlichen Verlust ihres Vaters und die Bestimmung das Leben in vollen Zügen zu leben und genießen, macht sich Sarah in ihren winzigen Boot auf den Weg durch wilde Ozeanstürme und unerwartete Begegnungen mit Walen.

Immer der kontinuierlichen Bedrohung durch vorbeifahrende Containerschiffe ausgesetzt, schaffte sie es nicht zu kentern. Während Ihrer travel brachen zwei ihrer Ruder und sie verlor über 20 kg an Körpergewicht ehe sie die Küste von Mauritius erreichte.

Sie ist die erste, jüngste und einzige Frau, die allein den Indischen Ozean in einem Ruderboot durchquerte.

Ihre lebensbejahende, lustige und ergreifende Geschichte ist von Mut und Ausdauer geprägt und weckt in jedem Menschen die Lust und den Geschmack eines Abenteuers.

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Liebe Leserinnen, liebe Leser, ein guter Studienabschluss ist heute nicht mehr allein zentrale Voraussetzung für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Vielfach erwarten die Unternehmen zusätzlich eine klare inhaltliche Spezialisierung, Auslandserfahrung, Praktika oder praxisbezogene Abschlussarbeiten.

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Vier Wochen nach Beginn des ersten Semesters hörte ich während einem Hockeyspiel mein eigenes Kreuzband reißen. Es kam nicht von einer heldenhaften oder aufregenden Aktion, lediglich von einer zu schnellen und scharfen Drehung: Alle Fasern rissen mit einem „Ping“, sodass die Knochen zusammenschlugen, als sie aus 34 Kapitel 3 I Ein Ozean lädt zum Rudern ein der Gelenkfassung sprangen. Für mich bedeutete das nicht nur, dass ich für den Rest des Semesters an Krücken gehen musste, sondern auch, dass ich auf das Wasser und das Rudern verzichten sowie von meinem Armee-Stipendium zurücktreten musste – was meine ursprünglichen Pläne durchkreuzte.

Nichts war normal. Ich wusste nicht, wie es das jemals wieder sein konnte. Unser Dad war gestorben. Gestern waren wir noch zu fünft gewesen – ich hatte zwei Eltern gehabt. Das hatte sich nun aber geändert und würde nie wieder gut zu machen sein. Jetzt waren wir zu viert, und meine Mutter war eine Witwe. Mein Dad war weg. Fünf Tage zuvor war meine Mutter, die von Beruf Krankenschwester war, von der Nachtschicht nach Hause gekommen und hatte meinen Vater wach vorgefunden, der mit Schmerzen im Rücken und in der Brust rang und die ganze Nacht kein Auge zugemacht hatte.

Monatelang schlief ich nicht richtig und weinte oft, bis ich vor Erschöpfung nur noch ein Häufchen Elend war. Ich hatte Angst, dass die Erinnerungen verblassen würden, und hasste es, meine eigenen Gefühle nicht unter Kontrolle zu haben, solch intensiver Trauer so ausgeliefert zu sein. Meine Hilflosigkeit machte mich wütend. Aus Angst, total zu explodieren, tat ich alles, um irgendwie in Bewegung zu bleiben. Das Rudern war meine wichtigste Therapie; draußen auf dem Wasser oder im Training mit meinen Teamkameraden fand ich Frieden in der Verausgabung meiner aufgestauten Energie.

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